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Vita Helga Christine Leohold 1953 in Bremen geboren Ob die Tage lang oder
kurz sind, ... im Dezember 2011 verstorben ... Seit 1987 Dozentin VHS Syke und Leeste, Fachbereich Kunst, Beginn des eigenen künstlerischen Schaffens 2. Preis des Freizeitkünstlerwettbewerbs der AOK Niedersachsen Seit 1997 div. Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Syke und Umgebung, Bremen und auf Rügen Studien zur Körperhaltung und Ausdruck in verschiedenen Ballettschulen in Bremen und Syke, Ausstellung dieser Arbeiten in den Schulen und im Syker Theater Seit 2002 Hofatelier „Alte Beeke“ in Syke-Okel, Kleingruppenseminare, Galerie Regelmäßige Teilnahme am Kunstforum des Vereins Kunst in der Provinz e.V. Februar 2003 Fachwerkspeicher Meierdamm, Sulingen Seit Februar 2003 Begleitende Seminare in der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel (Prof. Rolf Thiele, Monika Bartholomae) Juni 2006 Kulturzentrum Tuchmacherhaus in Diepholz November 2007 1. Preis Kunst in der Provinz Mitglied im
Kunstverein
Bremen Ausstellungen "Kunst und Begegnung" Galerie „Alte Beeke“ in Syke-Okel, August 2009 "Serielles" Rathaus Achim, August 2010 "Straße der Kunst" in Wildeshausen, September 2010 „unterwegs“
Galerie „Alte Beeke“ in Syke-Okel,
Juni 2011
"As
Sombrinhas – Schattenspiele"
Galerie „Alte Beeke“ in Syke-Okel,
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Die Linie ist mein wichtigstes Ausdrucks- und Gestaltungsmedium. Manchmal mit flüssiger Farbe und Pinsel, also Tusche oder Aquarell, mit pastoser Farbe in Acryl oder Öl oder mit den gefestigten Pigmenten im Farbstift oder Fett- und Pastellkreide. Linien sind auch Grenzen. Ich ordne sie nach Rhythmen. Die Rhythmen ordnen sich wiederum nach Harmonien und Konflikten, überschreiben und überschreiten sich. Als Dozentin der VHS Niedersachsen arbeite ich mit langjährig engagierten Aquarellmalerinnen in verschiedenen Kursen und Einrichtungen (VHS und Delmewerkstätten) und in meinem Atelier in Syke-Okel. Die Bilder und Ideen unterschiedlicher Menschen wachsen zu sehen, ist mir Freude und Inspirationsquelle zugleich. So entstehen nach den Unterrichtsstunden immer wieder spontane Aquarelle und Zeichnungen. Aber auch zeichnerische Studien nach der Natur begleiten meine Arbeit. Sie bereichern die persönliche Formensprache und sind Inspirationsquelle, denn sie sind direktes Zeugnis von Begegnung und Austausch. Die Heimat für die neuen „Sombrinhas“ (Schattenspiele) in meiner Kunst liegt in Brasilien, wo man sich nach Schatten sehnt und ihn auf großen Plätzen unter alten Bäumen und Palmen findet. (Und wo man sehr auf den Boden achten muss, auf dem man geht!) Später fand ich ihn natürlich überall wieder. Ganz besonders aber auf meinem Atelierbalkon unter einer alten Weide. Mit dem weichen Stift zeichnen nach bewegten Schattenbildern von Zweigen eines Baumes auf weißem Karton in der Sonne! Das ist ein Tanz mit dem flirrenden Licht an windstillen Tagen im Sommer. Und eine besonders intensive Begegnung mit Zeit und Raum, die Stunden und Tage andauern kann. Eine Nachzeichnung darüber legt die Umrisse fest und beruhigt die Linie, so dass sie denen einer topografischen Karte ähneln. Diese Linie verlangt Entscheidung und Verwerfen von Vorgefundenem. Es entstehen polymorph umrissene Flächen. Sie inspirieren mich, und mit ihnen lässt sich wunderbar weiterarbeiten und experimentieren. Spannende Fragen stellen sich in den Weg: Was passt zusammen, was stößt ab? Dominiert eine Richtung oder viele? Bei den Umrissen ohne die 3. Dimension finde ich immer wieder neu Verborgenes! An den freundlichsten und einfachsten Orten! Z. B. auf einem Foto von langsam abblühenden Tulpen in einer Vase neben meiner Fensterbank, oder in den Blüten der Baumpäonie im Garten. Folgende Fragen kamen dazu: Wie organisieren sich Gesellschaften und warum? Welche müssen untergehen und warum? Wo stehen wir Menschen? Atelierbesuche sind jederzeit nach Absprache möglich.
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| © by FORM & STYLE Elke Kaeding 2009 | ||